Glossar
A
Abkürzungen für Instrumente
Gängige Abkürzungen für Popularmusik (meist aus dem Englischen -
eine umfängliche mehrsprachige Liste findet man z.B. beim IMSLP)
b - Bass (bass)
bj - Banjo (banjo)
cl - Klarinette (clarinet)
dr - Schlagzeug (drums)
ep - E-Piano (electric piano)
fl - Flöte (flute)
flh - Flügelhorn (flugelhorn)
g - Gitarre (guitar)
keyb - Keyboard (keyboard)
org - Orgel (organ)
p - Klavier (piano)
perc - Perkussion (percussion)
sax - Saxophon (saxophone)
tb - Posaune (trombone)
tp - Trompete (trumpet)
tub - Tuba (tuba)
vb - Vibraphon (vibraphone)
vn - Violine (violin)
voc - Gesang (vocals)
Akkord
Zusammenklang unterschiedlicher Töne, harmonischer Bezug zur
Melodie
Armstrong, Louis
Trompeter und Sänger (1901 - 1971), der als maßgeblich prägend für
die Entwicklung des Jazz gilt, s. Seite Louis Armstrong
Arrangement
Veränderung eines Musikstücks, bei der das Original durch
musikalische (z.B. Umbesetzung) oder techische (z.B.
Postproduktion) Gestaltung überarbeitet wird
B
Basie, Count
Pianist und Bandleader (1904 - 1984)
Bebop
Stilrichtung, durch Uptempo und Improvisation geprägt, in den
1940er Jahren als Abkehr vom populären Swing mit progressiven
Freiheiten in rhythmischer und harmonischer Hinsicht das Zeitalter
des sog. Modern Jazz einleitend
Big Band
Für Swing stilprägende, große Jazzband, auch als Jazzorchester oder
Tanzorchester bezeichnet, üblicherweise aus einer Rhythmusgruppe,
einer Holzbläser- und einer Blechbläser-Sektion bestehend
Billboard
Medienkonzern, der die offiziellen Verkaufscharts für Alben und
Singles für verschiedene Genres veröffentlicht, und das gleichnamige
Online-Musikmagazin herausgibt
Website
Blakey, Art
Schlagzeuger (1919 - 1990), Bandleader der Jazz Messengers, s. Seite
Art Blakey
Blechblasinstrument
Blasinstrument, bei dem der Ton (im Unterschied zum
Holzblasinstrument) durch die Lippenschwingung des Musikers beim
Anblasen des Mundstücks erzeugt wird, z.B. Trompete, Posaune
Blue Notes
Für Blues charakteristische Töne mit von westlichen Tonsystemen
abweichender Intonation (s.a. Bluestonleiter)
Blues
Für einen großen Teil der populären Musik grundlegendes
Musikgenre, das ursprünglich um den Anfang des 20. Jahrhunderts
durch das afroamerikanische Landvolk entwickelt wurde,
typischerweise durch zwölftaktige Form und sog. Blue Notes geprägt
Bluestonleiter
Tonleiter, die sich durch Hinzufügen einer verminderten Quinte (oder
großen Terz) zur pentatonischen Tonleiter in Moll gebildet wird, um
annähernd die entsprechenden Blue Notes, die zwischen reiner und
verminderter Quinte bzw. großer und kleiner Terz intoniert werden,
darzustellen
Bossa Nova
In den 1950er-Jahren in Brasilien entstandene, als Mischung aus
Samba und Cool Jazz definierbare Stilrichtung des Jazz
BPM
Zählzeitenangabe: Beats per minute (Schläge pro Minute)
C
Contemporary
„Zeitgenössisch", als Stilbezeichnung oder periodisches Subgenre
aufgrund zeitlicher Progression nur jeweils vorübergehend geeignet
Cool Jazz
In den frühen 1950er-Jahren aus dem Bebop entwickelte Stilrichtung
mit eher langsameren Tempi und allgemein entspannteren
Tonfolgen, aber nicht etwa anspruchsloser als der oft als
überkomplex wahrgenommene Bebop
D
Davis, Miles
Trompeter, Bandleader (1926 - 1991)
Website
Dixieland
Vor allem durch Nachahnung des New Orleans Jazz durch weiße
Musiker geprägter Jazz-Stil mit glatterer Tonalität
DJing
Tätigkeit eines Diskjockeys, u.a. auch als Ersatz oder Ergänzung von
Instrumentalisten oder Effektquelle (z.B. „Scratching"), insbesondere
im Hip-Hop
Down Beat (Magazin)
Renommiertes, monatlich in Chicago herausgegebenes Jazz-Magazin,
berühmt insbesondere für seine jährlich neu veröffentlichte Jazz Hall
of Fame
E
E-Musik
Ernste Musik - Begriff zum Versuch der Abgrenzung zu
Unterhaltungsmusik (sog. U-Musik)
Ed Sullivan Show
US-TV-Show, die zwischen 1948 und 1971 über 1000 mal sonntags
abends ausgestrahlt wurde, regelmäßig Live-Auftritte jeweils
populärer Musiker darbot, und so in ihrer Gesamtheit einen
interessanten Überblick über die Entwicklungen der US-Popkultur
dieser Zeitspanne eröffnet
Ellington, Duke
Jazzpianist, Komponist, Bandleader (1899 - 1974)
Website
F
Fitzgerald, Ella
Sängerin, genannt „Queen of Jazz“, „First Lady of Song“ (1917 - 1996),
s. Seite Ella Fitzgerald
Dokumentation [en]
Flügelhorn
Üblicherweise in B notiertes Blechblasinstrument, das einer
Trompete ähnelt, aber insbesondere aufgrund der weiteren Mensur
der Familie der Horninstrumente zuzuordnen ist
Fusion
Subgenre des Jazz, gekennzeichnet durch Verbindung (eng. fusion)
von Elementen der Jazz- und der Rockmusik
Collosseum II - War Dance
G
Genre
Begriff zur Kategorisierung verschiedener Kunstformen, in der Musik
zur Darstellung verschiedener Gattungen, z.B. Jazz als Überbegriff
(Genre) untergeordneter Stilrichtungen/Subgenres wie Swing oder
Klassik (i.w.S.) als Überbegriff (Genre) untergeordneter Perioden wie
Romantik
Gershwin, George
Komponist sowohl klassischer (i.w.S.) als auch populärer Musikwerke
(1898 - 1937)
Gospel
Kirchenmusik afroamerikanischer Gemeinden, die sich aus (African-
American) Spirituals (ursprüngliche christliche Liedgattung der
afroamerikanischen Gesellschaft) entwickelt hat
Grammy Awards
Jährlich in Los Angeles in vielen Kategorien vergebene Musikpreise,
die international als besonders hochrangige Auszeichnungen gelten
Website
H
Hard Bop
Mitte der 1950er Jahre entstandene Stilrichtung des Jazz, in dem die
Improvisationsfreiheiten des Bebop mit einfacheren Rhythmik- und
Melodieelementen von Blues und Gospel vereint werden
Henderson, Fletcher
Pianist und Bandleader des Fletcher Henderson Orchechstra (1997 -
1952)
Hip-Hop
Subkultur und Musikrichtung mit Wurzeln in afroamerikanischen
Ghettos mit den typische Bestandteilen Rap, Loops, Sampling und
DJing
Holzblasinstrument
Blasinstrument, bei dem der Ton (im Unterschied zum
Blechblasinstrument) durch den beim Anblasen schwingenden Teil
des Mundstücks (Blatt) erzeugt wird, z.B. Saxophon, Klarinette
I
Improvisation
Spontane, unvorbereitete, keinen umfassenden festen Vorgaben
folgende, in der Ausführung selbst entstehende musikalische
Darbietung, z.B. während des Spiels spontan umgesetztes Solo
Intonation
Feinabstimmung, Genauigkeit der Tonhöhe, im Unterschied zum
(fehlerhaft oder als Stilmittel eingesetzten) Detonieren (Abweichen
nach unten) und Distonieren (Abweichen nach oben)
Heading1
Heading 2
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Klein
Kleinrechts
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Normal bold
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popweiss
videolink2
Glossar
A
Abkürzungen für Instrumente
Gängige Abkürzungen für Popularmusik
(meist aus dem Englischen - eine
umfängliche mehrsprachige Liste findet man
z.B. beim IMSLP)
b - Bass (bass)
bj - Banjo (banjo)
cl - Klarinette (clarinet)
dr - Schlagzeug (drums)
ep - E-Piano (electric piano)
fl - Flöte (flute)
flh - Flügelhorn (flugelhorn)
g - Gitarre (guitar)
keyb - Keyboard (keyboard)
org - Orgel (organ)
p - Klavier (piano)
perc - Perkussion (percussion)
sax - Saxophon (saxophone)
tb - Posaune (trombone)
tp - Trompete (trumpet)
tub - Tuba (tuba)
vb - Vibraphon (vibraphone)
vn - Violine (violin)
voc - Gesang (vocals)
Akkord
Zusammenklang unterschiedlicher Töne,
harmonischer Bezug zur Melodie
Armstrong, Louis
Trompeter und Sänger (1901 - 1971), der als
maßgeblich prägend für die Entwicklung des
Jazz gilt, s. Seite Louis Armstrong
Arrangement
Veränderung eines Musikstücks, bei der das
Original durch musikalische (z.B.
Umbesetzung) oder techische (z.B.
Postproduktion) Gestaltung überarbeitet
wird
B
Basie, Count
Pianist und Bandleader (1904 - 1984)
Bebop
Stilrichtung, durch Uptempo und
Improvisation geprägt, in den 1940er Jahren
als Abkehr vom populären Swing mit
progressiven Freiheiten in rhythmischer und
harmonischer Hinsicht das Zeitalter des sog.
Modern Jazz einleitend
Big Band
Für Swing stilprägende, große Jazzband, auch
als Jazzorchester oder Tanzorchester
bezeichnet, üblicherweise aus einer
Rhythmusgruppe, einer Holzbläser- und
einer Blechbläser-Sektion bestehend
Billboard
Medienkonzern, der die offiziellen
Verkaufscharts für Alben und Singles für
verschiedene Genres veröffentlicht, und das
gleichnamige Online-Musikmagazin
herausgibt
Website
Blakey, Art
Schlagzeuger (1919 - 1990), Bandleader der
Jazz Messengers, s. Seite Art Blakey
Blechblasinstrument
Blasinstrument, bei dem der Ton (im
Unterschied zum Holzblasinstrument) durch
die Lippenschwingung des Musikers beim
Anblasen des Mundstücks erzeugt wird, z.B.
Trompete, Posaune
Blue Notes
Für Blues charakteristische Töne mit von
westlichen Tonsystemen abweichender
Intonation (s.a. Bluestonleiter)
Blues
Für einen großen Teil der populären Musik
grundlegendes Musikgenre, das ursprünglich
um den Anfang des 20. Jahrhunderts durch
das afroamerikanische Landvolk entwickelt
wurde, typischerweise durch zwölftaktige
Form und sog. Blue Notes geprägt
Bluestonleiter
Tonleiter, die sich durch Hinzufügen einer
verminderten Quinte (oder großen Terz) zur
pentatonischen Tonleiter in Moll gebildet
wird, um annähernd die entsprechenden
Blue Notes, die zwischen reiner und
verminderter Quinte bzw. großer und kleiner
Terz intoniert werden, darzustellen
Bossa Nova
In den 1950er-Jahren in Brasilien
entstandene, als Mischung aus Samba und
Cool Jazz definierbare Stilrichtung des Jazz
BPM
Zählzeitenangabe: Beats per minute (Schläge
pro Minute)
C
Contemporary
„Zeitgenössisch", als Stilbezeichnung oder
periodisches Subgenre aufgrund zeitlicher
Progression nur jeweils vorübergehend
geeignet
Cool Jazz
In den frühen 1950er-Jahren aus dem Bebop
entwickelte Stilrichtung mit eher
langsameren Tempi und allgemein
entspannteren Tonfolgen, aber nicht etwa
anspruchsloser als der oft als überkomplex
wahrgenommene Bebop
D
Davis, Miles
Trompeter, Bandleader (1926 - 1991)
Website
Dixieland
Vor allem durch Nachahnung des New
Orleans Jazz durch weiße Musiker geprägter
Jazz-Stil mit glatterer Tonalität
DJing
Tätigkeit eines Diskjockeys, u.a. auch als
Ersatz oder Ergänzung von Instrumentalisten
oder Effektquelle (z.B. „Scratching"),
insbesondere im Hip-Hop
Down Beat (Magazin)
Renommiertes, monatlich in Chicago
herausgegebenes Jazz-Magazin, berühmt
insbesondere für seine jährlich neu
veröffentlichte Jazz Hall of Fame
E
E-Musik
Ernste Musik - Begriff zum Versuch der
Abgrenzung zu Unterhaltungsmusik (sog. U-
Musik)
Ed Sullivan Show
US-TV-Show, die zwischen 1948 und 1971
über 1000 mal sonntags abends ausgestrahlt
wurde, regelmäßig Live-Auftritte jeweils
populärer Musiker darbot, und so in ihrer
Gesamtheit einen interessanten Überblick
über die Entwicklungen der US-Popkultur
dieser Zeitspanne eröffnet
Ellington, Duke
Jazzpianist, Komponist, Bandleader (1899 -
1974)
Website
F
Fitzgerald, Ella
Sängerin, genannt „Queen of Jazz“, „First
Lady of Song“ (1917 - 1996), s. Seite Ella
Fitzgerald
Dokumentation [en]
Flügelhorn
Üblicherweise in B notiertes
Blechblasinstrument, das einer Trompete
ähnelt, aber insbesondere aufgrund der
weiteren Mensur der Familie der
Horninstrumente zuzuordnen ist
Fusion
Subgenre des Jazz, gekennzeichnet durch
Verbindung (eng. fusion) von Elementen der
Jazz- und der Rockmusik
Collosseum II - War Dance
G
Genre
Begriff zur Kategorisierung verschiedener
Kunstformen, in der Musik zur Darstellung
verschiedener Gattungen, z.B. Jazz als
Überbegriff (Genre) untergeordneter
Stilrichtungen/Subgenres wie Swing oder
Klassik (i.w.S.) als Überbegriff (Genre)
untergeordneter Perioden wie Romantik
Gershwin, George
Komponist sowohl klassischer (i.w.S.) als
auch populärer Musikwerke (1898 - 1937)
Gospel
Kirchenmusik afroamerikanischer
Gemeinden, die sich aus (African-American)
Spirituals (ursprüngliche christliche
Liedgattung der afroamerikanischen
Gesellschaft) entwickelt hat
Grammy Awards
Jährlich in Los Angeles in vielen Kategorien
vergebene Musikpreise, die international als
besonders hochrangige Auszeichnungen
gelten
Website
H
Hard Bop
Mitte der 1950er Jahre entstandene
Stilrichtung des Jazz, in dem die
Improvisationsfreiheiten des Bebop mit
einfacheren Rhythmik- und
Melodieelementen von Blues und Gospel
vereint werden
Henderson, Fletcher
Pianist und Bandleader des Fletcher
Henderson Orchechstra (1997 - 1952)
Hip-Hop
Subkultur und Musikrichtung mit Wurzeln in
afroamerikanischen Ghettos mit den
typische Bestandteilen Rap, Loops, Sampling
und DJing
Holzblasinstrument
Blasinstrument, bei dem der Ton (im
Unterschied zum Blechblasinstrument)
durch den beim Anblasen schwingenden Teil
des Mundstücks (Blatt) erzeugt wird, z.B.
Saxophon, Klarinette
I
Improvisation
Spontane, unvorbereitete, keinen
umfassenden festen Vorgaben folgende, in
der Ausführung selbst entstehende
musikalische Darbietung, z.B. während des
Spiels spontan umgesetztes Solo
Intonation
Feinabstimmung, Genauigkeit der Tonhöhe,
im Unterschied zum (fehlerhaft oder als
Stilmittel eingesetzten) Detonieren
(Abweichen nach unten) und Distonieren
(Abweichen nach oben)
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Kleinrechts
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Glossar
A
Abkürzungen für Instrumente
Gängige Abkürzungen für Popularmusik (meist aus dem Englischen - eine umfängliche mehrsprachige Liste findet man z.B. beim
IMSLP)
b - Bass (bass)
bj - Banjo (banjo)
cl - Klarinette (clarinet)
dr - Schlagzeug (drums)
ep - E-Piano (electric piano)
fl - Flöte (flute)
flh - Flügelhorn (flugelhorn)
g - Gitarre (guitar)
keyb - Keyboard (keyboard)
org - Orgel (organ)
p - Klavier (piano)
perc - Perkussion (percussion)
sax - Saxophon (saxophone)
tb - Posaune (trombone)
tp - Trompete (trumpet)
tub - Tuba (tuba)
vb - Vibraphon (vibraphone)
vn - Violine (violin)
voc - Gesang (vocals)
Akkord
Zusammenklang unterschiedlicher Töne, harmonischer Bezug zur Melodie
Armstrong, Louis
Trompeter und Sänger (1901 - 1971), der als maßgeblich prägend für die Entwicklung des Jazz gilt, s. Seite Louis Armstrong
Arrangement
Veränderung eines Musikstücks, bei der das Original durch musikalische (z.B. Umbesetzung) oder techische (z.B. Postproduktion)
Gestaltung überarbeitet wird
B
Basie, Count
Pianist und Bandleader (1904 - 1984)
Bebop
Stilrichtung, durch Uptempo und Improvisation geprägt, in den 1940er Jahren als Abkehr vom populären Swing mit progressiven
Freiheiten in rhythmischer und harmonischer Hinsicht das Zeitalter des sog. Modern Jazz einleitend
Big Band
Für Swing stilprägende, große Jazzband, auch als Jazzorchester oder Tanzorchester bezeichnet, üblicherweise aus einer
Rhythmusgruppe, einer Holzbläser- und einer Blechbläser-Sektion bestehend
Billboard
Medienkonzern, der die offiziellen Verkaufscharts für Alben und Singles für verschiedene Genres veröffentlicht, und das
gleichnamige Online-Musikmagazin herausgibt
Website
Blakey, Art
Schlagzeuger (1919 - 1990), Bandleader der Jazz Messengers, s. Seite Art Blakey
Blechblasinstrument
Blasinstrument, bei dem der Ton (im Unterschied zum Holzblasinstrument) durch die Lippenschwingung des Musikers beim
Anblasen des Mundstücks erzeugt wird, z.B. Trompete, Posaune
Blue Notes
Für Blues charakteristische Töne mit von westlichen Tonsystemen abweichender Intonation (s.a. Bluestonleiter)
Blues
Für einen großen Teil der populären Musik grundlegendes Musikgenre, das ursprünglich um den Anfang des 20. Jahrhunderts
durch das afroamerikanische Landvolk entwickelt wurde, typischerweise durch zwölftaktige Form und sog. Blue Notes geprägt
Bluestonleiter
Tonleiter, die sich durch Hinzufügen einer verminderten Quinte (oder großen Terz) zur pentatonischen Tonleiter in Moll gebildet
wird, um annähernd die entsprechenden Blue Notes, die zwischen reiner und verminderter Quinte bzw. großer und kleiner Terz
intoniert werden, darzustellen
Bossa Nova
In den 1950er-Jahren in Brasilien entstandene, als Mischung aus Samba und Cool Jazz definierbare Stilrichtung des Jazz
BPM
Zählzeitenangabe: Beats per minute (Schläge pro Minute)
C
Contemporary
„Zeitgenössisch", als Stilbezeichnung oder periodisches Subgenre aufgrund zeitlicher Progression nur jeweils vorübergehend
geeignet
Cool Jazz
In den frühen 1950er-Jahren aus dem Bebop entwickelte Stilrichtung mit eher langsameren Tempi und allgemein entspannteren
Tonfolgen, aber nicht etwa anspruchsloser als der oft als überkomplex wahrgenommene Bebop
D
Davis, Miles
Trompeter, Bandleader (1926 - 1991)
Website
Dixieland
Vor allem durch Nachahnung des New Orleans Jazz durch weiße Musiker geprägter Jazz-Stil mit glatterer Tonalität
DJing
Tätigkeit eines Diskjockeys, u.a. auch als Ersatz oder Ergänzung von Instrumentalisten oder Effektquelle (z.B. „Scratching"),
insbesondere im Hip-Hop
Down Beat (Magazin)
Renommiertes, monatlich in Chicago herausgegebenes Jazz-Magazin, berühmt insbesondere für seine jährlich neu
veröffentlichte Jazz Hall of Fame
E
E-Musik
Ernste Musik - Begriff zum Versuch der Abgrenzung zu Unterhaltungsmusik (sog. U-Musik)
Ed Sullivan Show
US-TV-Show, die zwischen 1948 und 1971 über 1000 mal sonntags abends ausgestrahlt wurde, regelmäßig Live-Auftritte jeweils
populärer Musiker darbot, und so in ihrer Gesamtheit einen interessanten Überblick über die Entwicklungen der US-Popkultur
dieser Zeitspanne eröffnet
Ellington, Duke
Jazzpianist, Komponist, Bandleader (1899 - 1974)
Website
F
Fitzgerald, Ella
Sängerin, genannt „Queen of Jazz“, „First Lady of Song“ (1917 - 1996), s. Seite Ella Fitzgerald
Dokumentation [en]
Flügelhorn
Üblicherweise in B notiertes Blechblasinstrument, das einer Trompete ähnelt, aber insbesondere aufgrund der weiteren Mensur
der Familie der Horninstrumente zuzuordnen ist
Fusion
Subgenre des Jazz, gekennzeichnet durch Verbindung (eng. fusion) von Elementen der Jazz- und der Rockmusik
Collosseum II - War Dance
G
Genre
Begriff zur Kategorisierung verschiedener Kunstformen, in der Musik zur Darstellung verschiedener Gattungen, z.B. Jazz als
Überbegriff (Genre) untergeordneter Stilrichtungen/Subgenres wie Swing oder Klassik (i.w.S.) als Überbegriff (Genre)
untergeordneter Perioden wie Romantik
Gershwin, George
Komponist sowohl klassischer (i.w.S.) als auch populärer Musikwerke (1898 - 1937)
Gospel
Kirchenmusik afroamerikanischer Gemeinden, die sich aus (African-American) Spirituals (ursprüngliche christliche Liedgattung
der afroamerikanischen Gesellschaft) entwickelt hat
Grammy Awards
Jährlich in Los Angeles in vielen Kategorien vergebene Musikpreise, die international als besonders hochrangige Auszeichnungen
gelten
Website
H
Hard Bop
Mitte der 1950er Jahre entstandene Stilrichtung des Jazz, in dem die Improvisationsfreiheiten des Bebop mit einfacheren
Rhythmik- und Melodieelementen von Blues und Gospel vereint werden
Henderson, Fletcher
Pianist und Bandleader des Fletcher Henderson Orchechstra (1997 - 1952)
Hip-Hop
Subkultur und Musikrichtung mit Wurzeln in afroamerikanischen Ghettos mit den typische Bestandteilen Rap, Loops, Sampling
und DJing
Holzblasinstrument
Blasinstrument, bei dem der Ton (im Unterschied zum Blechblasinstrument) durch den beim Anblasen schwingenden Teil des
Mundstücks (Blatt) erzeugt wird, z.B. Saxophon, Klarinette
I
Improvisation
Spontane, unvorbereitete, keinen umfassenden festen Vorgaben folgende, in der Ausführung selbst entstehende musikalische
Darbietung, z.B. während des Spiels spontan umgesetztes Solo
Intonation
Feinabstimmung, Genauigkeit der Tonhöhe, im Unterschied zum (fehlerhaft oder als Stilmittel eingesetzten) Detonieren
(Abweichen nach unten) und Distonieren (Abweichen nach oben)
Heading1
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