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J

Jazz

Aufgrund seiner Vielfältigkeit nur schwierig vollständig definierbares, ständig fortentwickeltes Musikgenre, ursprünglich basierend auf Spirituals und Blues, Anfang des 20. Jahrhunderts von der afroamerikanischen Bevölkerung hervorgebracht, musikalisch weitgehend durch Verwendung sog. Blue Notes, Polyrhythmik und Improvisation gekennzeichnet, einteilbar in viele teilweise sehr unterschiedliche Stilrichtungen Berendt, Huesmann - Das Jazz Buch - S. 1ff ‚Die Stilrichtungen des Jazz‘

Jazz Messengers

Hard Bop-Band, 1955 gegründet von Horace Silver und Art Blakey, von letzterem ab 1956 fortgeführt als Art Blakey's Jazz Messengers, s. Seite Art Blakey

Jazz Masters Fellowship

Seit 1982 jährlich vom National Endowment for the Arts verliehene, höchste offizielle Auszeichnung für das Lebenswerk etablierter Jazzmusiker in den USA Website

Jazz-Pop

[s. Pop-Jazz] K

Klassik

· i.w.S.: Kategorische Genrebezeichnung für sämtliche Perioden der klassischen, sog. ernsten Musik · i.e.S.: Periode der europäischen sog. ernsten Musik zwischen Barock und Romantik (ca. 1720 bis 1830)

Kornett

Trompetenähnliches Blechblasinstrument, das üblicherweise in B gestimmt ist, und wegen seiner weiten Mensur (ähnlich dem Flügelhorn) zu den Horninstrumenten gezählt wird L

Leadsheet

Vereinfachte Notendarstellung eines Musiktitels in Akkordsymbolschrift

Loop

Technisch realisierte Wiederholung einer musikalischen Sequenz (Schleife), gebräuchlich z.B. im Hip-Hop

Louis Armstrong and his Hot Five

Armstrongs1925 formiertes New Orleans Jazz-Quintett, bestehend aus den weiteren festen Mitgliedern Kid Ori (später John Thomas) (tb), Jonny Dodds (cl), Johnny St. Cyr (bj) und Lilian Armstrong (p), wurde 1927 mit Al Doods (dr) und Pete Briggs (tub) zu den Hot Seven. M

Mangione, Chuck

Flügelhornist, Bandleader (1940 - ), s. Seite Chuck Mangione

Marsalis, Wynton

Trompeter (*1961), Bruder von Branford Marsalis (Saxophonist)

McFerrin, Bobby

Jazz-Vokalist (*1950) Website

Melodiegruppe

Teil einer Bandbesetzung, der in Abgrenzung zur Rhythmusgruppe einer Band grundsätzlich für die Melodieführung eines Musikstücks zuständig ist, wobei Angehörige der beiden Gruppen je nach Vorgabe des Musikstücks zeitweise auch Aufgaben der jeweils anderen Gruppe übernehmen

Mensur

Abmessungen und Maßverhältnisse von Musikinstrumenten

Modern Jazz

Sammelbegriff zur Umschreibung der zwischen 1940 und 1960 entstandenen Jazzstile wie z.B. Bebop, Hard Bop, Cool Jazz, Modal Jazz, Bossa Nova

Monk, Thelonious

Pianist (1917 - 1982) Website

Morgan, Lee

Trompeter (1938 - 1972) N

New Orleans Jazz

Anfänglicher Jazz-Stil, benannt nach seinem Ursprungsort New Orleans, geprägt durch Blaskapellen und Marching Bands, ähnlich dem Dixieland (als Gegenstück der weißen Bevölkerung)

Newport Jazz Festival

Renommiertes, jährlich in Newport im US-Bundesstaat Rhode Island stattfindendes Jazzferstival

Niewood, Gary

Saxophonist und Flötist (1943 - 2009), insbesondere bekannt durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Chuck Mangione O

Oliver, Joe „King“

Bedeutender Kornettist des New Orleans Jazz, Mentor von Louis Armstrong P Pass, Joe Jazz-Gitarrist (1929 - 1994)

Peterson, Oscar

Bedeutender Jazz-Pianist (1925 - 2007)

Phrasierung

Individuelles Vorgehen bei der Intonation einer Tonfolge (Phrase) in z.B. ausschmückender, rhythmischer oder betonungsmäßiger Hinsicht, ähnlich einer individuellen Aussprache einer Wortfolge

Polyrhythmik

Sich teilweise überlagernde Verwendung verschiedener Rhythmusstrukturen in einem Musikwerk, Kennzeichen traditioneller afrikanischer Musik

Popmusik

· i.w.S.: Überbegriff für aktuell populäre Musik unabhängig vom Genre · i.e.S.: Genrebezeichnung für eingängige Chartmusik ab den 1950er- Jahren, insbesondere zur stilistischen Abgrenzung zu (typischerweise weniger eingängiger) Jazzmusik einerseits und (typischerweise rauerer und gitarrrenlastigerer) Rockmusik andererseits trotz verbreiteter Überschneidungen innerhalb dieser Genres, z.B. R&B, Hip Hop

Pop-Jazz

Musikstil, bei dem Elemente der Jazz- und Popmusik vereint werden - als popmusiknahe Jazzmusik im Einzelfall schwierig stilistisch abgrenzbar zu jazzmusiknaher Popmusik (quasi Jazz-Pop) Q R

R&B

(Contemporary R&B) Zeitgenössische, überwiegend Soul-lastige, vokale Popmusik, meist z.T. synthetisch instrumentiert, oft mit Hip- Hop-Elementen, stilistisch nur wenig verwandt mit dem Rhythm and Blues der 1940er Jahre

Rap

Rhythmischer Sprechgesang, typisches Merkmal der Hip-Hop-Musik

Real Book

Sammlung von Jazzstandards als Leadsheet-Transkriptionen, ursprünglich als Studienhilfe erstellt

Rhythm and Blues

Rhythmisch akzentuierte Stilrichtung des Blues, vorherrschendes Genre der afroamerikanischen Popmusik der 1940er Jahre, Grundlage des Rock 'n' Roll, abzugrenzen von (Contemporary) R&B

Rhythmusgruppe

In Abgrenzung zur Melodiegruppe benannter Teil einer Bandbesetzung, der tempobestimmend für die rhythmische Umsetzung eines Musikstücks zuständig ist, jedoch nicht zwangsläufig nur aus Rhythmusinstrumenten im engeren Sinn (z.B. Schlagzeug, Bass) besteht, sondern je nach Stilrichtung oder z.B. durch Vorgaben des Arrangements auch Melodieinstrumente (z.B. Gitarre, Klavier) beinhaltet

Rockmusik

Genrebezeichnung für aus dem Rock‘n‘Roll (i.e.S.) und Beat der 1950er-Jahre entsprungene Popularmusik, oft gitarrenlastig, mit zahlreichen Unterkategorien, teilweise nach Jugendkulturen (z.B. Punk, Metal), teilweise nach Genreüberschneidungen (z.B. Blues Rock, Jazz Rock [s. Fusion]) benannt
© 2026 rhythmz.de
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Jazz

Aufgrund seiner Vielfältigkeit nur schwierig vollständig definierbares, ständig fortentwickeltes Musikgenre, ursprünglich basierend auf Spirituals und Blues, Anfang des 20. Jahrhunderts von der afroamerikanischen Bevölkerung hervorgebracht, musikalisch weitgehend durch Verwendung sog. Blue Notes, Polyrhythmik und Improvisation gekennzeichnet, einteilbar in viele teilweise sehr unterschiedliche Stilrichtungen Berendt, Huesmann - Das Jazz Buch - S. 1ff ‚Die Stilrichtungen des Jazz‘

Jazz Messengers

Hard Bop-Band, 1955 gegründet von Horace Silver und Art Blakey, von letzterem ab 1956 fortgeführt als Art Blakey's Jazz Messengers, s. Seite Art Blakey

Jazz Masters Fellowship

Seit 1982 jährlich vom National Endowment for the Arts verliehene, höchste offizielle Auszeichnung für das Lebenswerk etablierter Jazzmusiker in den USA Website

Jazz-Pop

[s. Pop-Jazz] K

Klassik

· i.w.S.: Kategorische Genrebezeichnung für sämtliche Perioden der klassischen, sog. ernsten Musik · i.e.S.: Periode der europäischen sog. ernsten Musik zwischen Barock und Romantik (ca. 1720 bis 1830)

Kornett

Trompetenähnliches Blechblasinstrument, das üblicherweise in B gestimmt ist, und wegen seiner weiten Mensur (ähnlich dem Flügelhorn) zu den Horninstrumenten gezählt wird L

Leadsheet

Vereinfachte Notendarstellung eines Musiktitels in Akkordsymbolschrift

Loop

Technisch realisierte Wiederholung einer musikalischen Sequenz (Schleife), gebräuchlich z.B. im Hip-Hop

Louis Armstrong and his Hot Five

Armstrongs1925 formiertes New Orleans Jazz-Quintett, bestehend aus den weiteren festen Mitgliedern Kid Ori (später John Thomas) (tb), Jonny Dodds (cl), Johnny St. Cyr (bj) und Lilian Armstrong (p), wurde 1927 mit Al Doods (dr) und Pete Briggs (tub) zu den Hot Seven. M

Mangione, Chuck

Flügelhornist, Bandleader (1940 - ), s. Seite Chuck Mangione

Marsalis, Wynton

Trompeter (*1961), Bruder von Branford Marsalis (Saxophonist)

McFerrin, Bobby

Jazz-Vokalist (*1950) Website

Melodiegruppe

Teil einer Bandbesetzung, der in Abgrenzung zur Rhythmusgruppe einer Band grundsätzlich für die Melodieführung eines Musikstücks zuständig ist, wobei Angehörige der beiden Gruppen je nach Vorgabe des Musikstücks zeitweise auch Aufgaben der jeweils anderen Gruppe übernehmen

Mensur

Abmessungen und Maßverhältnisse von Musikinstrumenten

Modern Jazz

Sammelbegriff zur Umschreibung der zwischen 1940 und 1960 entstandenen Jazzstile wie z.B. Bebop, Hard Bop, Cool Jazz, Modal Jazz, Bossa Nova

Monk, Thelonious

Pianist (1917 - 1982) Website

Morgan, Lee

Trompeter (1938 - 1972) N

New Orleans Jazz

Anfänglicher Jazz-Stil, benannt nach seinem Ursprungsort New Orleans, geprägt durch Blaskapellen und Marching Bands, ähnlich dem Dixieland (als Gegenstück der weißen Bevölkerung)

Newport Jazz Festival

Renommiertes, jährlich in Newport im US- Bundesstaat Rhode Island stattfindendes Jazzferstival

Niewood, Gary

Saxophonist und Flötist (1943 - 2009), insbesondere bekannt durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Chuck Mangione O

Oliver, Joe „King“

Bedeutender Kornettist des New Orleans Jazz, Mentor von Louis Armstrong P Pass, Joe Jazz-Gitarrist (1929 - 1994)

Peterson, Oscar

Bedeutender Jazz-Pianist (1925 - 2007)

Phrasierung

Individuelles Vorgehen bei der Intonation einer Tonfolge (Phrase) in z.B. ausschmückender, rhythmischer oder betonungsmäßiger Hinsicht, ähnlich einer individuellen Aussprache einer Wortfolge

Polyrhythmik

Sich teilweise überlagernde Verwendung verschiedener Rhythmusstrukturen in einem Musikwerk, Kennzeichen traditioneller afrikanischer Musik

Popmusik

· i.w.S.: Überbegriff für aktuell populäre Musik unabhängig vom Genre · i.e.S.: Genrebezeichnung für eingängige Chartmusik ab den 1950er-Jahren, insbesondere zur stilistischen Abgrenzung zu (typischerweise weniger eingängiger) Jazzmusik einerseits und (typischerweise rauerer und gitarrrenlastigerer) Rockmusik andererseits trotz verbreiteter Überschneidungen innerhalb dieser Genres, z.B. R&B, Hip Hop

Pop-Jazz

Musikstil, bei dem Elemente der Jazz- und Popmusik vereint werden - als popmusiknahe Jazzmusik im Einzelfall schwierig stilistisch abgrenzbar zu jazzmusiknaher Popmusik (quasi Jazz-Pop) Q R

R&B

(Contemporary R&B) Zeitgenössische, überwiegend Soul-lastige, vokale Popmusik, meist z.T. synthetisch instrumentiert, oft mit Hip-Hop-Elementen, stilistisch nur wenig verwandt mit dem Rhythm and Blues der 1940er Jahre

Rap

Rhythmischer Sprechgesang, typisches Merkmal der Hip-Hop-Musik

Real Book

Sammlung von Jazzstandards als Leadsheet- Transkriptionen, ursprünglich als Studienhilfe erstellt

Rhythm and Blues

Rhythmisch akzentuierte Stilrichtung des Blues, vorherrschendes Genre der afroamerikanischen Popmusik der 1940er Jahre, Grundlage des Rock 'n' Roll, abzugrenzen von (Contemporary) R&B

Rhythmusgruppe

In Abgrenzung zur Melodiegruppe benannter Teil einer Bandbesetzung, der tempobestimmend für die rhythmische Umsetzung eines Musikstücks zuständig ist, jedoch nicht zwangsläufig nur aus Rhythmusinstrumenten im engeren Sinn (z.B. Schlagzeug, Bass) besteht, sondern je nach Stilrichtung oder z.B. durch Vorgaben des Arrangements auch Melodieinstrumente (z.B. Gitarre, Klavier) beinhaltet

Rockmusik

Genrebezeichnung für aus dem Rock‘n‘Roll (i.e.S.) und Beat der 1950er-Jahre entsprungene Popularmusik, oft gitarrenlastig, mit zahlreichen Unterkategorien, teilweise nach Jugendkulturen (z.B. Punk, Metal), teilweise nach Genreüberschneidungen (z.B. Blues Rock, Jazz Rock [s. Fusion]) benannt
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Aufgrund seiner Vielfältigkeit nur schwierig vollständig definierbares, ständig fortentwickeltes Musikgenre, ursprünglich basierend auf Spirituals und Blues, Anfang des 20. Jahrhunderts von der afroamerikanischen Bevölkerung hervorgebracht, musikalisch weitgehend durch Verwendung sog. Blue Notes, Polyrhythmik und Improvisation gekennzeichnet, einteilbar in viele teilweise sehr unterschiedliche Stilrichtungen Berendt, Huesmann - Das Jazz Buch - S. 1ff ‚Die Stilrichtungen des Jazz‘

Jazz Messengers

Hard Bop-Band, 1955 gegründet von Horace Silver und Art Blakey, von letzterem ab 1956 fortgeführt als Art Blakey's Jazz Messengers, s. Seite Art Blakey

Jazz Masters Fellowship

Seit 1982 jährlich vom National Endowment for the Arts verliehene, höchste offizielle Auszeichnung für das Lebenswerk etablierter Jazzmusiker in den USA Website

Jazz-Pop

[s. Pop-Jazz] K

Klassik

· i.w.S.: Kategorische Genrebezeichnung für sämtliche Perioden der klassischen, sog. ernsten Musik · i.e.S.: Periode der europäischen sog. ernsten Musik zwischen Barock und Romantik (ca. 1720 bis 1830)

Kornett

Trompetenähnliches Blechblasinstrument, das üblicherweise in B gestimmt ist, und wegen seiner weiten Mensur (ähnlich dem Flügelhorn) zu den Horninstrumenten gezählt wird L

Leadsheet

Vereinfachte Notendarstellung eines Musiktitels in Akkordsymbolschrift

Loop

Technisch realisierte Wiederholung einer musikalischen Sequenz (Schleife), gebräuchlich z.B. im Hip-Hop

Louis Armstrong and his Hot Five

Armstrongs1925 formiertes New Orleans Jazz-Quintett, bestehend aus den weiteren festen Mitgliedern Kid Ori (später John Thomas) (tb), Jonny Dodds (cl), Johnny St. Cyr (bj) und Lilian Armstrong (p), wurde 1927 mit Al Doods (dr) und Pete Briggs (tub) zu den Hot Seven. M

Mangione, Chuck

Flügelhornist, Bandleader (1940 - ), s. Seite Chuck Mangione

Marsalis, Wynton

Trompeter (*1961), Bruder von Branford Marsalis (Saxophonist)

McFerrin, Bobby

Jazz-Vokalist (*1950) Website

Melodiegruppe

Teil einer Bandbesetzung, der in Abgrenzung zur Rhythmusgruppe einer Band grundsätzlich für die Melodieführung eines Musikstücks zuständig ist, wobei Angehörige der beiden Gruppen je nach Vorgabe des Musikstücks zeitweise auch Aufgaben der jeweils anderen Gruppe übernehmen

Mensur

Abmessungen und Maßverhältnisse von Musikinstrumenten

Modern Jazz

Sammelbegriff zur Umschreibung der zwischen 1940 und 1960 entstandenen Jazzstile wie z.B. Bebop, Hard Bop, Cool Jazz, Modal Jazz, Bossa Nova

Monk, Thelonious

Pianist (1917 - 1982) Website

Morgan, Lee

Trompeter (1938 - 1972) N

New Orleans Jazz

Anfänglicher Jazz-Stil, benannt nach seinem Ursprungsort New Orleans, geprägt durch Blaskapellen und Marching Bands, ähnlich dem Dixieland (als Gegenstück der weißen Bevölkerung)

Newport Jazz Festival

Renommiertes, jährlich in Newport im US-Bundesstaat Rhode Island stattfindendes Jazzferstival

Niewood, Gary

Saxophonist und Flötist (1943 - 2009), insbesondere bekannt durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Chuck Mangione O

Oliver, Joe „King“

Bedeutender Kornettist des New Orleans Jazz, Mentor von Louis Armstrong P Pass, Joe Jazz-Gitarrist (1929 - 1994)

Peterson, Oscar

Bedeutender Jazz-Pianist (1925 - 2007)

Phrasierung

Individuelles Vorgehen bei der Intonation einer Tonfolge (Phrase) in z.B. ausschmückender, rhythmischer oder betonungsmäßiger Hinsicht, ähnlich einer individuellen Aussprache einer Wortfolge

Polyrhythmik

Sich teilweise überlagernde Verwendung verschiedener Rhythmusstrukturen in einem Musikwerk, Kennzeichen traditioneller afrikanischer Musik

Popmusik

· i.w.S.: Überbegriff für aktuell populäre Musik unabhängig vom Genre · i.e.S.: Genrebezeichnung für eingängige Chartmusik ab den 1950er-Jahren, insbesondere zur stilistischen Abgrenzung zu (typischerweise weniger eingängiger) Jazzmusik einerseits und (typischerweise rauerer und gitarrrenlastigerer) Rockmusik andererseits trotz verbreiteter Überschneidungen innerhalb dieser Genres, z.B. R&B, Hip Hop

Pop-Jazz

Musikstil, bei dem Elemente der Jazz- und Popmusik vereint werden - als popmusiknahe Jazzmusik im Einzelfall schwierig stilistisch abgrenzbar zu jazzmusiknaher Popmusik (quasi Jazz-Pop) Q R

R&B

(Contemporary R&B) Zeitgenössische, überwiegend Soul-lastige, vokale Popmusik, meist z.T. synthetisch instrumentiert, oft mit Hip-Hop-Elementen, stilistisch nur wenig verwandt mit dem Rhythm and Blues der 1940er Jahre

Rap

Rhythmischer Sprechgesang, typisches Merkmal der Hip-Hop-Musik

Real Book

Sammlung von Jazzstandards als Leadsheet-Transkriptionen, ursprünglich als Studienhilfe erstellt

Rhythm and Blues

Rhythmisch akzentuierte Stilrichtung des Blues, vorherrschendes Genre der afroamerikanischen Popmusik der 1940er Jahre, Grundlage des Rock 'n' Roll, abzugrenzen von (Contemporary) R&B

Rhythmusgruppe

In Abgrenzung zur Melodiegruppe benannter Teil einer Bandbesetzung, der tempobestimmend für die rhythmische Umsetzung eines Musikstücks zuständig ist, jedoch nicht zwangsläufig nur aus Rhythmusinstrumenten im engeren Sinn (z.B. Schlagzeug, Bass) besteht, sondern je nach Stilrichtung oder z.B. durch Vorgaben des Arrangements auch Melodieinstrumente (z.B. Gitarre, Klavier) beinhaltet

Rockmusik

Genrebezeichnung für aus dem Rock‘n‘Roll (i.e.S.) und Beat der 1950er-Jahre entsprungene Popularmusik, oft gitarrenlastig, mit zahlreichen Unterkategorien, teilweise nach Jugendkulturen (z.B. Punk, Metal), teilweise nach Genreüberschneidungen (z.B. Blues Rock, Jazz Rock [s. Fusion]) benannt
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